03.12.2010

Pressemitteilung zu den vorgesehenen Kürzungen AGH-MAE

Im Zusammenhang mit den vorgesehenen Kürzungen bei den Mitteln zur Beschäftigungsförderung konstatiert die GRÜNE Bundestagsabgeordnete Viola von Cramon:

„Ich halte die vorgesehenen Kürzungen der Bundesmittel für Arbeitsgelegenheiten, für die eine Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE) gezahlt wird, unter Berücksichtigung der angespannten sozialen Situation, wie sie zum Beispiel im Landkreis Osterode vorhanden ist, für einen Fehler. Aufgrund dieser Kürzungen können sinnvolle Maßnahmen zur Qualifizierung und Vermittlung in dauerhafte oder auch befristete Beschäftigungsmöglichkeiten in Zukunft nur noch begrenzt oder gar nicht mehr angeboten werden.

Die Mittelkürzung durch die CDU/FDP-Bundesregierung trifft insbesondere Menschen mit Behinderungen und Menschen in besonderen Lebenssituationen und mit sozialen Schwierigkeiten. Betroffen sind davon unter anderem erfolgreiche Projekte im Landkreis Osterode, wie sie zum Beispiel von STArQ und der AWO angeboten werden. Die von den genannten Trägern angebotenen Maßnahmen sind durchaus ein sinnvolles Angebot, um für Langzeitarbeitslose den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu öffnen.

Durch die Beschlüsse der Bundesregierung werden künftig noch mehr Menschen abgehängt und dauerhaft ausgegrenzt. Wieder einmal wird zu Lasten der besonders hilfsbedürftigen Menschen an der falschen Stelle gespart!“

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