30.04.2010

Zu Besuch in Immenhausen: Elektroautos von Fräger

Die Frage, welche Antriebstechnik in der Zukunft die Mobilität bestimmen wird, kann niemand beantwortet werden. Was technisch möglich sein wird, können wir natürlich kaum vorhersehen. Aber dass der Verbrennermotor in der aktuellen Ausführung nicht mehr dazu gehören wird, da er unglaubliche Mengen an endlicher Energie in Form von Wärmeverlusten verschwendet, das steht außer Frage.

Eine absehbare Neuerung scheint der Elektroantrieb zu sein. Was diese Technik derzeit schon bieten kann, wie dort geforscht wird und welche Probleme es bei der Markteinführung gibt, darüber informierte ich mich bei der German E-Cars. Diese Firma hatte im letzten Herbst einen Stand bei den "Göttinger Energietagen", wodurch erstmals auf das E-Car aufmerksam wurde. Eine beeindruckende Entwicklung, die dieses Unternehmen - das sich bewusst für einen Standort in Deutschland entschieden hat - vorweisen kann. Derzeit werden die Autos aus dem benachbarten Ungarn gekauft, der Verbrennermotor wird aus- und der eigene Elektromotor wird eingebaut. Noch sind die Kosten rund viermal so hoch wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug. Daher besteht bisher kaum eine Chance für einen Absatz im größerem Maßstab. Man erhofft sich allerdings an innovative Unternehmen und kleine Nischenunternehmen, deren Umwelt-Image über ihren Umsatz entscheidet, die ersten Verkäufe.

Das Fahrgefühl in einem E-Fahrzeug ist deutlich angenehmer als in einem herkömmlichen Auto, da keine Fahrgeräusche zu hören sind und man lediglich ein leichtes Surren im Hintergrund wahrnimmt. Nichts für Menschen, die ihr zum Aggressionsabbau und weniger zur Fortbewegung benutzen - ansonsten in jeder Hinsicht ein echtes Plus!

Artikel in der HNA-Hofgeismarer Allgemeine am 03.05.2010, von Gerd Henke

Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Kategorien:Vor Ort
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