13.08.2013

Dopingstudie: Thomas Bach soll sich Verantwortung stellen

Bild: CC BY 2.0 Weisserstier

Viola von Cramon fordert  in der Main-Post den Präsidenten des DOSB, Dr, Thomas Bach, auf, sich den Fragen des Sportausschusses zu stellen. In seiner Sondersitzung am 29. August wird u.a. auch Bundesminister Hans-Peter Friedrich erwartet, um sich zu den Vorgängen rund um die Studie "Doping in Deutschland von 1950 bis heute" zu äußern. Bach kandidiert außerdem für das Präsidentschaftsamt des IOC, das am 10. September vergeben wird, da kann er sich Skandale im eigenen Sportverband nicht leisten. Vom DOSB erwartet von Cramon außerdem eine finanzielle Beteiligung an der notwendigen abschließenden Bearbeitung des Zeitraums ab 1990, den die Berliner Forscher nur ansatzweise behandeln konnten.

Eine Frage aber kann nur die Bundesregierung beantworten: Die GRÜNEN werfen dem Bundesinnenminister vor, die Studie absichtlich zurückgehalten zu haben, um die Veröffentlichung brisanter Details der westdeutschen Dopingsystems noch vor der Bundestagswahl zu verhindern. Das ist Schwarz Gelb nicht gelungen, die Studie liegt nun vor. Es gibt viel zu besprechen am 29. August.

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